Warum Rucking und „afn Berg gian“ etwas völlig unterschiedliches ist

Klar, hier in Südtirol geht man regelmäßig auf den Berg. Warum also sollte man Zeit und Geld in eine vermeintliche Sportart investieren, die sich auf den ersten Blick so gar nicht von dem unterscheidet, was der Durchschnittssüdtiroler sowieso schon macht?

Wandern = Hobby, Rucking = Sportart

Natürlich: wer Gipfel erklimmt, der tut auch was für seinen Körper. Bewegung an der frischen Luft ist immer gut. Doch Rucking ist darauf ausgelegt, in kurzer Zeit, maximalen Effekt zu erzielen. Hier geht es nicht um Höhenmeter oder Aussicht, hier geht es darum, in 2 Stunden 1000+ Kalorien zu verbrennen und die Muskeln des gesamten Körpers zu trainieren. Egal wo man gerade ist. Nach der Arbeit, morgens vor dem Brötchen holen, nach einem Meeting irgendwo im Ausland oder sonst wo.
Beim Wandern ist man meist einige Stunden unterwegs, zzgl. Anfahrt und kann seinem Hobby eben auch nur dort nachgehen, wo es Berge zum besteigen gibt. Beim Rucken schnallt man sich den Rucksack um und läuft einfach los. Einfacher geht‘s nicht.

 

Gewicht und Übungen

15-20kg auf dem Rücken haben die wenigsten, wenn sie am Wochenende auf den Berg steigen. Beim Rucken macht das Gewicht den Unterschied. Es fordert den gesamten Körper, verbrennt Kalorien und baut Muskeln auf.

Zusätzlich wird das Ganze unterstützt mit Übungen. Ausfallschritte (Lunges), Planks, Liegestützen (Push Ups), Klimmzüge (Pull Ups), alles mit Rucksack und entsprechend fordernd. So schnell ist man sonst selten am Rande des Muskelkaters und darüber hinaus. Rucking kann so hart sein, wie man will, oder eben auch so einfach, wie es sein muss, um mit zu machen. Es gibt kaum einen vielfältigeren Sport.

Auf dem Berg muss jeder die selbe Strecke laufen.

 

Uphill Rucking – das Beste zweier Welten

Doch wir wären nicht in Südtirol, wenn wir die Berge nicht nutzen würden, um die Effizienz dieser Sportart noch weiter zu steigern. Wer unter der Woche wenig Zeit hat, der nutzt unsere After Work Rucking Angebote. Einmal im Monat wird der Schwierigkeitsgrad dann nochmal angehoben, wenn es nicht nur um Strecke geht, sondern auch um Höhenmeter. Ausblicke dann inklusive. Bei unseren Rucking Challenges, erkunden wir immer neue Teile unserer Region und trainieren dabei unseren gesamten Körper.

Man muss es selbst einmal erleben, um den Unterschied wirklich zu fühlen! Also wir sehen uns – bei der nächsten Rucking Challenge!

 

Rucking

10-15kg Gewicht
Kurze Trainingseinheiten (2-3h)
Fokus auf Distanz und Geschwindigkeit
Ganzkörpertraining
Ortsunabhängig
Übungen für mehr Effizienz
 

Wandern

Rucksack um die 5-10kg Gesamtgewicht
Fokus auf Naturerleben
Höhenmeter bestimmen den Schwierigkeitsgrad
Training für Ausdauer und Beine
Braucht oft den ganzen Tag (inkl. Anfahrt)
Kann man nur in den Bergen machen



< zurück zu Blog
lg md sm xs